Kein Stein gleicht dem anderen. Deshalb sieht jede Kette ein wenig anders aus als die nächste, und genau das macht sie zu deiner. Das ist keine Werbezeile, sondern die Folge davon, wie eine Kette hier entsteht. Der Weg vom Rohstein zum Schmuckstück in vier Schritten.
Am Anfang steht nicht die Kette, sondern der Stein. Die 37 Steine der Signature Kollektion kommen aus neun Ländern, die meisten aus Brasilien, dazu Pakistan, Madagaskar, Indien, Mosambik, Sambia, der Kongo, Sri Lanka und China. Woher ein Stein stammt, steht auf jeder Produktseite, ebenso, ob er behandelt ist.
Was unsere Ketten von Schmuck von der Stange unterscheidet, ist die Reihenfolge: Nicht die Fassung wird entworfen und dann mit einem passenden Stein gefüllt, sondern der Stein kommt zuerst, und die Fassung folgt seiner Form. Bei einem rohen Stein ist das wörtlich zu nehmen.
Die Kollektion in Zahlen
Jede der 37 Ketten gibt es in Sterlingsilber 925 oder 14K Goldgefüllt, mit 45 cm, 40 cm oder als Anhänger allein. Die Zahl der Ketten ändert sich, wenn ein Stein ausverkauft ist und ein neuer nachkommt.
„Ich suche keinen Stein für eine Fassung. Ich suche eine Fassung für den Stein.“
I. Jeder Stein ein Unikat: darum kommt er zuerst.
Achtzehn der 37 Steine stammen aus Brasilien, dem Land der Quarze: Amethyst, Citrin, Rosenquarz, Rauchquarz, Bergkristall und schwarzer Turmalin kommen alle von dort. Pakistan liefert Peridot und die meisten Aquamarine, Madagaskar den Labradorit, Indien Karneol und Granat, Sambia und Brasilien den Smaragd, Mosambik den Rubin, der Kongo den Malachit, China den Türkis und Sri Lanka den Mondstein. Ausgewählt wird nicht nach Land, sondern nach Stein: nach Farbe, Klarheit und Oberfläche.
Behandlungen werden nicht versteckt. Die rohen Steine bleiben in ihrer gewachsenen Form, so, wie sie aus der Erde kamen. Der Mondstein etwa ist völlig unbehandelt. Die geschliffenen Tropfen und Zylinder sind in der Regel behandelt, wie es im Handel üblich ist: Smaragd geölt, das schließt feine Risse, Aquamarin und Citrin wärmebehandelt, Türkis stabilisiert, Rauchquarz farbbehandelt. Auf der Produktseite steht es bei jedem Stein.
II. Der Lumière Faktor: vier Kriterien, hundert Punkte.
Bevor ein Stein gefasst wird, bekommt er eine Bewertung. Vier Kriterien mit je 25 Punkten: Transparenz, wie klar Licht durch den Stein fällt. Farbtiefe, ob die Farbe matt oder leuchtend ist. Oberflächenintegrität, ob Kanten und Flächen intakt sind. Lebendigkeit, ob der Stein bei Bewegung im Tageslicht funkelt oder still bleibt.
Die Summe ergibt den Lumière Faktor von 0 bis 100. Bis 60 heißt Basic, 61 bis 75 Gut, 76 bis 89 Sehr gut, ab 90 Exzeptionell. Die Wertung steht bei jeder Kette offen auf der Produktseite, mit einem Satz zu jedem Kriterium. Ein roher Stein verliert bei der Oberfläche keine Punkte für seine Bruchflächen, wenn sie gewachsen und nicht abgeplatzt sind.
Die Bewertung ist kein Verkaufsargument, sondern ein Filter: Was unter der Lampe nicht besteht, wird nicht gefasst.
So wird bewertet
Vier Balken, vier Kriterien. Die Summe wird in vier Stufen eingeordnet. Ein Stein mit 89 Punkten ist „Sehr gut“, einer mit 90 „Exzeptionell“, und die Grenze verläuft dort, wo ein Kriterium kaum noch etwas zu wünschen übrig lässt.
III. Roh, Tropfen, Zylinder: drei Wege zur Fassung.
Drei Formen, eine Kette
10
Roh
Gewachsene Form, von Hand mit Draht umwickelt
13
Tropfen
Poliert, oben gebohrt, hängt frei an der Kette
14
Zylinder
Geschliffen, quer gebohrt, sitzt direkt auf der Kette
Verteilung der 37 Ketten in der Signature Kollektion. Nicht jeden Stein gibt es in jeder Form: Der Mondstein ist nur roh zu haben, der Türkis nur als Tropfen.
Zehn Ketten tragen einen rohen Stein. Er bleibt, wie er gewachsen ist, mit Kanten und Flächen, und wird oben von Hand mit Draht umwickelt. Der Draht folgt der Form, deshalb ist jede Fassung anders. Der Mondstein, der Amethyst, der Labradorit, der Rosenquarz: Sie alle gibt es so.
Dreizehn Ketten tragen einen Tropfen. Der Stein ist glatt poliert und oben gebohrt, er hängt frei an der Kette und fängt das Licht mit der ganzen Fläche. Vierzehn Ketten tragen einen Zylinder: geschliffen, mit klaren Kanten, quer gebohrt, sodass er direkt auf der Kette sitzt, ohne Öse, ohne zusätzliche Fassung.
Was die drei Formen gemeinsam haben: Die Kette ist dieselbe, fein, mit quadratischen Gliedern, in Sterlingsilber 925 oder 14K Goldgefüllt, 45 cm oder 40 cm. Jeden Stein gibt es auch ohne Kette, als Anhänger für eine Kette, die du schon hast.
IV. Die Kollektion in Zahlen.
Herkunft der 37 Steine
Vom Rohstein zur Kette
1
Auswahl
Stein für Stein unter der Lampe: Farbe, Klarheit, Oberfläche
2
Bewertung
Lumière Faktor, vier Kriterien, hundert Punkte
3
Fassung
Draht gewickelt, Tropfen gebohrt oder Zylinder aufgezogen
4
Kette
Silber oder Gold, 45 cm oder 40 cm, Verschluss von Hand gesetzt
Warum es im Atelier nicht egal ist
Vier Dinge, die jede Kette bei uns ausmachen.
01
Der Stein zuerst.
Ausgewählt wird der Stein, nicht die Fassung. Die Fassung folgt seiner Form, deshalb gleicht keine der anderen.
02
Herkunft und Behandlung offen.
Bei jeder Kette steht, aus welchem Land der Stein kommt und ob er unbehandelt ist oder geölt, erhitzt oder stabilisiert wurde.
03
Bewertung statt Behauptung.
Der Lumière Faktor nennt für jeden Stein vier Zahlen und einen Satz dazu. Du siehst, warum ein Stein gefasst wurde.
04
Handgemacht in Deutschland.
Jede Fassung und jeder Verschluss wird im Atelier von Hand gesetzt. Kein Fließband, keine Massenware.
Einzigartig wird eine Kette nicht durch ihren Preis, sondern durch den Stein, der so nur einmal gewachsen ist. Alles andere, Draht, Kette, Verschluss, ist Handwerk. Der Stein ist das, was wir nicht machen können. Wir können ihn nur finden.
Wir entwerfen keine Ketten. Wir finden Steine und geben ihnen eine.
— Carola
Alle 37 Ketten mit Herkunft, Behandlung und Lumière Faktor.
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